Gastbeitrag: Warum Altsysteme die Digitalisierung ausbremsen und was ein Speedboot mit Versicherung zu tun hat!

Unser Interviewpartner heute: Pierre Dubosq, Gründer und Gesellschafter der tech11 GmbH, Würzburg

Die Modernisierung der Kernversicherungssysteme war in der Vergangenheit und ist auch aktuell und zukünftig eines der Themen mit großem Handlungsbedarf. In Zeiten der vielfältigen Herausforderungen der Digitalisierung ist das ein wesentlicher Baustein. Im Interview mit Pierre Dubosq von der tech11 GmbH beantwortet im Interview Fragen zu diesen Themen, den Herausforderungen bei Umsetzungen und Lösungen, die auch kleinen und mittelständischen Versicherern Schnelligkeit im Anwendungsbereich bieten sollen.

Digitale Services im Kerngeschäft Komposit – Teil 6

Digitale Services im Kerngeschäft Komposit – Teil 6: Neue Lösungen für die Dunkelverarbeitung im Sach- und Haftpflichtschaden

In unserer Interview-Reihe „Digital Services im Kerngeschäft Komposit“ veröffentlichen wir heute den sechsten Teil.

Dabei beschäftigen wir uns mit dem Thema: Neue Lösungen für die Dunkelverarbeitung im Sach- und Haftpflichtschaden

Markus Butterweck

Interviewpartner:
Markus Butterweck
Managing Director, Schweitzer Gruppe GmbH, Wehrheim

https://schweitzergruppe.de

Servicequalität im Schadensfall

Servicequalität im Schadenfall – strategisches Ziel zweiter Klasse?

Bei der Aktualisierung und Neuausrichtung von Schaden-Strategien stehen die strategischen Ziele Effektivität in der Begrenzung des Schadenaufwands und Effizienz der Prozesse zur Senkung der Regulierungskosten wegen ihrer Quantifizierbarkeit und Nutzenbemessung meist stark im Vordergrund. Die Servicequalität als das dritte unter den strategischen Zielen wird meist auch mit benannt, gerät aber bei der Festlegung der konkreten Maßnahmenportfolios für eine Umsetzung meist stark ins Hintertreffen.

„Friederike als Chance nutzen“ – Der Kumulschaden durch Unwetterereignisse

„Dachdecker nach ‚Friederike‘ im Dauereinsatz“ – so lautete die Überschrift des Leserbriefes eines Dachdeckers aus Rheda-Wiedenbrück (Kreis Gütersloh).

Und weiter: „…wir Dachdecker sind am Limit! Mehr als 500 Sturmschäden können nicht in 14 Tagen behoben werden… Wir machen keine Kostenvoranschläge für Versicherungen, wenn fünf Ziegel heruntergeflogen sind. Und wir können nicht alle Kunden vorher anrufen, wann wir die Schäden beheben. Die Reserveziegel bitte sichtbar rausstellen, und wir machen dann unsere Arbeit.“ (Quelle: Auszug aus Leserbrief „Die Glocke“, Samstag, 03.02.18)

Der Leserbrief macht deutlich, wie überlastet u.a. die Dachdeckerfirmen bei großen Sturmereignissen sind. Der Leserbrief des Dachdeckers zeigt zudem auf: Sturmereignisse wie Friederike sind die größte Herausforderung für alle Beteiligten – Versicherungsnehmer, Handwerker und auch Versicherungen.